Die Insel Chios war im Laufe der Jahrhunderte unter verschiedenen Namen bekannt, da sie als Brücke der Ägäis zwischen West und Ost bzw. Kleinasien diente. Man kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass sie schon seit der homerischen Zeit „Chios“ heißt.

Chios ist die fünftgrößte Insel Griechenlands und gehört zu der nordöstlichen Inselgruppe des Ägäischen Meeres. Die Geschichte der Insel und deren Besiedlung beginnt schon in der Jungsteinzeit.

Bis zu ihrer Eroberung und Zerstörung von den Persern im Jahre 493 v. Chr., war die Insel Chios eine bedeutsame See- und Wirtschaftskraft.

Allmählich gewann dann die Insel ihre Autonomie und ihre Unabhängigkeit wieder zurück und erlebte eine zweite Blüte, bis sie von den Römern angegriffen und schließlich vollständig durch heftige Erdbeben zerstört wurde.

Ab dem 11. Jahrhundert erlebte die Insel zahlreiche Veränderungen. 1204 nämlich unterwarf Konstantinopel die Insel Chios, die später zu einer genuesischen Kolonie wurde und anschließlich dann in die Hände der Türken fiel. 1822 wurde beim schrecklichen Massaker von Chios der größte Teil der Einwohner von den Türken ermordet. 1912 wurde Chios schließlich befreit.

Heutzutage ist Chios ein beliebtes Reiseziel, das sowohl touristisch als auch kulinarisch hoch geschätzt wird.

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